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TIMEWARP

September ‘16

Oktober ‘16

1. TN Wechsel

November ‘16

Dezember ‘16

Januar ‘17

Februar ‘17

.. keine Einträge ..

Oktober ‘17

Dezember ‘17

Januar ‘18

 ... Zeitsprung ...

Januar ‘19

... Zeitsprung ...

Sommer ‘20

September ‘20

29. Sept. 2016 / Abholung unseres Model X im ServiceCenter von Tesla in Stuttgart.

Mit kurzer Vorankündigung haben sich “Gründerväter” und ein paar Teilnehmer des Projektes im SeC in Stuttgart eingefunden, um 18h sollte es soweit sein und “unser” Model X an uns übergeben werden. Frank hat sich mit Foto und Video bewaffnet und die Übergabe sowie eine erste Ausfahrt dokumentiert. Ihr findet das Video auf Youtube ...

Die stolze Truppe bei der Übergabe:

eagle has landed

Bei der Übergabe haben wir ein paar Kleinigkeiten bemängeln müssen, die am nächsten Tag (soweit möglich) im SeC erledigt wurden, im Detail haben wir festgestellt:

  • Motor der Fahrertür defekt, d.h. die automatische Türöffnung und Schließung war nicht möglich. (dieser Fehler war dem SeC schon vor der Übergabe aufgefallen, aber wir wollten den Wagen unbedingt abholen - zumal uns gar nicht bewusst war, dass man dieses Feature in der Serienversion bekommt !!
  • Plastikabdeckung der Scharniere der Falcondoors falsch justiert, d.h. die Plastikabdeckung wölbt sich bei geöffneten Falcons unschön nach Außen
  • Plastikabdeckung der Batterie/Luftfilter im Frunk ist leicht verzogen(?) und läßt sich nur mit viel Gewalt wieder einclippen
  • Falcondoor auf der Beifahrerseite hat im geschlossenen Zustand einen leichten Versatz (ca. 8 mm)
  • Stoßfänger hinten ist in den Ecken links und rechts nicht 100% sauber eingeclippt (ca. 1mm Spalt)

Die beiden letzten Punkte werden bei der Umstellung auf die Winterreifen erledigt werden. Insgesamt sind wir aber hochbegeistert von unserem “Pegasus” und freuen uns auf die nächsten 4 Jahre

Oktober ‘16 / Volker ist der erste Glückliche und kann das Model X “erfahren”

Nach Behebung der ersten Mängelchen summt unser Pegasus nun durch die Lande, dabei werden erste Erfahrungen gesammelt.... Hier in der unzensierten Orginalversion:

    Habe es geschafft, dass sich Beifahrer- und Flügeltüre beim selbsttätigen Öffnen/Schließen berühren. So heftig, dass die Flügeltür piepsend stehen blieb. Lack an der Türkante leicht verkratzt.  Also, auf ausdrücklichen Wunsch, auch wenn's peinlich ist.

    • Flügeltür schließen per Knopfdruck in der Tür.
    • Voll Bewunderung zuschauen, wie sie sich senkt
    • Oh Mist, der Schlüssel ist schon weg, gleich bin ich ausgesperrt  :o
    • Türöffner an der Beifahrertür drücken, etwa 1s bevor die Flügeltür zu ist
    • Kratsch, piep piep piep  :oops:
    • Flügeltür hat gestoppt und Beifahrertür ist auf.

    Ich kann nicht genau sagen, ob die Flügeltür am Blechteil oder am Glas der Beifahrertür hängen bleibt. Ich habe aber keine Lust, die Situation nach zu stellen, wie ihr ICON-Tesla-KBAeuch denken könnt.

So bekommt PEGASUS seine ersten “Gebrauchs-Spuren”... aber es tut sich auch weiteres Verwunderliches: Wir erhalten Post vom Kraftfahrtbundesamt - das uns in Sachen “Autopilot” in’s Gewissen redet ... Dafür ist PEGASUS aber auch gleich mit der neuen Firmware 8.0 ausgestattet worden, die schick daherkommt aber den geübten Tesla-Fahrer nötigt, die Bedienung des Media-Players neu zu erlernen...

Hier weitere Rückmeldungen unseres ersten Nutzers ( im Original )

    Weitere Eindrücke der letzten Tage:

    • Model X ist groß! Bei jeder Parklücke, jeder Einfahrt in ein Grundstück gibt es Parkpiepser-Orgie. In unsrer großzügigen Garage mehrmals "stOPP :shock: " und "BREMS, sonst ist alles zu spät". Auf dicht beparkten Wohnstraßen gibt sogar der Kollisionswarner laut. Model X fahren ist nichts für schwache Nerven
    • Model X säuft! 350Wh/km auf der Autobahn werden mühelos erreicht. Ein Nachmittag rumkurven futtert 70% aus dem 90kWh Akku.
    • Der abgedunkelte Bereich der Panorama-Frontscheibe ist erstklassig! Keine Blendung auch bei direkter Sonneneinstrahlung.

Bilder aus den ersten Tagen findet ihr in der Bildersammlung.

TN-Wechsel / Martin übergibt seine Anteile an Andreas

Schweren Herzens hat sich Martin entschlossen - das Projekt zu verlassen. Mit  Andreas wurde einer der Interessenten dafür glücklich gemacht - er hat  die Anteile von Martin übernommen - den Nutzungs-Kalender haben wir  “routenoptimiert”€ angepasst und freuen mit mit Andreas auf die weiteren  DriveTesla 2.0 Monate !

November ‘17 / Ulrich - unser erfahrener Elektro-Mobilist übernimmt

Die Winterreifen sind genau rechtzeitig beim SeC in Stuttgart eingetroffen - der erste Schnee hat si 00 20161110 D das war knapp SC Busdorf kurz vor Flensburgch gezeigt, und da Ulrich immerhin auf über 700m Meereshöhe wohnt, konnte  er auch gleich den Allrad-Antrieb im Schnee testen ! Nach er ersten  Eingewöhnung ist Ulrich gleich mal auf nach Norwegen:

  • Abfahrt am Mittwoch den 9.11.2016 am Nachmittag - erste Übernachtung im Auto am SuC ( es war echt knapp .... ) und Ankunft in Norwegen am Freitag nach  Mitternacht ...
     
  • Zurück ging’s dann schon wieder am nächsten Mittwoch, den 16.11.2016 am  Vormittag, mit Ankunft zurück daheim gegen Freitag abend.... knappe  7.000km ohne Probleme elektrisch gerollt... Bilder gibt’s hier ( --> KLICK )

Hier ein Kommentar im O-Ton:

    Das Auto ist  toll, keine Frage, wobei ich die 7 Sitze, den Vierradantrieb und die  Anhängerkupplung nicht brauche. Aber Neuerungen wie den  Abblendassistent, den adaptiven Tempomat und das teilautonome Fahren im  Vergleich zu unserem bisherigen Model S sind klasse, ich habe sie viel  ausprobiert und benutzt.

    Super ist natürlich auch der 90  KWh-Akku, Strecken von 300 +/- Km sind ohne laden normal, die  Supercharger-Dichte ist so, dass laden von 30 min +/- gut reicht, meist  gerade für WC und Kaffee, Einkaufen dauert schon länger, zum Lesen komme ich gar nicht mehr.

    Und natürlich ein sagenhaftes Gefühl, in einem so großen Auto ohne Abgase und Lärm dahinzuschweben...

Mit 13.950km geht PEGASUS am ersten Dezember über an Wolfgang...

Dezember ‘16 / Wolfgang’s Monat

20161201 Wolfgang übernimmt den XAm 1.12. war’s dann soweit - Wolfgang bekommt PEGASUS von Uli übergeben  und macht sich gleich auf die Strasse nach Frankfurt und Bad Homburg,  eine Testfahrt mit Bernhard - der seinen€ Monat kaum abwarten kann - stand am Samstag, den 3.12. auf dem Programm. Nach einer sehr frostigen  und feuchten Nacht war unser Model X schön eingefroren - aber mit der  Remote - APP lässt sich das prima vorwärmen und abtauen - nur leider die Scheinwerfer nicht. Das Auto hat sich extrem beschwert - und erst nach saubermachen der Scheinwerfer hat das Auto auch etwas ‘sehen’ können.

Mit knapp 1.000km am ersten Wochenende hat sich Wolfgang gleich nahtlos in die Reihe der Vielfahrer einsortiert - musste er ja auch, da Pegasus seine Geburtsfehler€ (siehe oben) ab Montag,  den 5.12.2015, im SeC  Stuttgart behoben bekommt - dafür sind fünf Tage veranschlagt ...

Wenigstens bekommt Wolfgang ein Model S zur Überbrückung - am 9.12. kommt unser X  zurück - leider konnte das Thema Fensterheber€ nicht repariert werden - ein Ersatzteil fehlt...

Am 14.12. wurde der Pegasus mal so richtig gefordert: Sicherheits-Training beim ADAC an der Solitude!

  • bei der Vollbremsung aus 50 km/h hatten die 2,5 Tonnen den kürzesten Bremsweg von allen Teilnehmer mit: 10 m, bei 70 km/h nur 20 m!
  • bei einer Vollbremsung aus 35 km/h, links auf Eis und rechts auf trockenem Asphalt, ohne Hände am Steuer: der Pegasus fuhr stur geradeaus!
  • Beim Schleudertest bewährten sich ASP und ESP und 4-Rad-Antrieb hervorragend. Kein Ausbrechen oder Drehen.

Während der Mittagspause sind natürlich 6 der 8 Teilnehmer mit dem Pegasus zum  Essen gefahren, die restlichen 2 konnten sich nicht vom Porsche  trennen. Es wäre ja auch nur Platz für 7 gewesen :=)

Hier noch mal im O-Ton:

    Nächster Test: adaptiver Tempomat und Autopilot bzw. Spurhalteassistent und Spurwechselassistent.

    Test: auf der Strecke Sindelfingen nach Frankfurt nur mit Autopilot gefahren, ohne Bremspedal oder Gaspedal zu benutzen, außer bei Baustellen mit  ihren schlechten Markierungen.
    Ist am Anfang sehr  gewöhnungsbedürftig: man muss der Technik erst einmal sehr viel  Vertrauen entgegenbringen, dass auch rechtzeitig gebremst und der  Abstand eingehalten wird. Aber dann macht es richtig Spaß. Leider muss man das Lenkrad immer gut festhalten, sonst schimpft er.

    Verbrauch: Bei einer Einstellung Tempomat auf 110-120, Heizung auf 22+ Grad und  Licht lag der Verbrauch nach 60 km Autobahn bei 100 km Reichweite.  Vorheizen bei Eis klappt gut. (Anm. - es war ca -3°C )

    Mängel: Die hinteren Fenster sind nicht richtig dicht und es wird relativ kalt für die 2. und 3. Reihe. Das kostet KW.

    Mein Durchschnitt nach 2.500 km 267 w/km, insgesamt bei Pegasus mit 15.500 km bei 257 w/km.

    Natürlich waren bei jedem Halt die Flügeltüren der Renner und manche wollten doch auch mal auf die Tasten drücken.

    Hat Spaß gemacht!

 

Januar ‘17 / Sascha übernimmt von Wolfgang

Kurz vor dem Jahreswechsel übernimmt Sascha den X von Wolfgang - er möchte gerne mit Kind & Kegel zum Skifahren ...

Und unser Pegasus fühlt sich im Schnee so richtig wohl - beim Fahren  jedenfalls. Auftauen in der Eiseskälte ist nicht so der Favorit unseres  Model X - die Türen wollen sich nicht öffnen lassen, die Scheiben sind  festgefroren - wenn die Tür dann mal aufgeht - möchte sie es schön warm  und kuschelig haben bevor sie wieder zu geht.... Bei bis zu -22.5°C  warâ’s doch recht heftig - einige Bilder in der Bilder-Sektion zeugen  davon.

Ein weitere wichtiger Lerneffekt - das Model X sollte man komplett vom  Schnee befreien, BEVOR man Heckklappe oder Falcon Wings öffnet - sonst  hat man den ganzen Schnee im Auto.

 

Januar ‘17 / Frank übernimmt die zweite Hälfte Januar

Nachdem Sascha das Model X ausgiebig im Skiurlaub getestet hat, ist mit Frank  unser e-Blogger am Start, der sich ausgiebig mit dem Fahrzeug  beschäftigt hat und viele Eindrücke und Berichte in seinem Channel veröffentlicht hat. Wir empfehlen, sich vor allem mit dem Thema  ’Trip-Planung’€ zu beschäftigen, dazu sei die Seite von goingelectric.de  sehr empfohlen. Insgesamt hat es Frank geschafft in den zwei Wochen über 2.100km zurückzulegen - und am 30.1. war es dann soweit - blitzblank  geht PEGASUS über an

Februar ‘17 / Bernhard’s erstes Mal TESLA

Der Zug ist gebucht - aufgeregt fährt unser Novize€ nach Süden um bei Schmuddelwetter am Montag, den 30. Januar 2017 das MODEL X von Frank zu  übernehmen. Am Bahnhof wird er schon erwartet - und die Beifahrertüre  schwingt auf... Man lernt sich kennen.

Die Übergabe war knackig und sehr informativ - bis wir zur Heckklappe kamen - die sich partout nicht mehr verriegeln wollte. Ein Anruf bei TESLA  brachte Klarheit - es geht als erstes zu TESLA in’s SEC Stuttgart - ein  Campinggurt hielt solange die Heckklappe zu... Dort stellte sich heraus, dass ein Vorserienschloss†eingebaut war ( wie auch immer das sein  kann...) und es wurde getauscht - nach 1.5h war Pegasus wieder  einsatzbereit und es ging über einen Abstecher Sindelfinden, SuC  Hirschberg nach Hause... Regen, kalt... es fängt ja gut an. O-TON:

    Insgesamt habe ich im Februar 3.200km abgespult - vom Wochenendtrip nach  Oberstdorf, Businesstrip nach Amsterdam ( zu TESLA ... ) und diversen  Spaßfahrten war alles dabei. Das Auto ist schlicht enorm, Anzug,  Fahrbarkeit, Musikanlage - sind einfach super. Dass man einen rollenden  Computer fährt merkt man, wenn das Display nicht wirklich starten will - gut die Kombination für’s “RESET”€ zu kennen !

    Besonders gefreut hat die Schar der mitfahrenden Kerle das Versägen€ eines  Porsche Panamera beim Ampelsprint - so ein Gejohle kennt man sonst nur  auf dem Fußballplatz wenn die Eintracht das Siegtor schießt... (selten genug ...)

    Das Laden an verschiedenen SuC und bei der lokalen Bank - deren 30kW  Chademo habe ich öfter besucht - waren absolut problemlos und schaffen  immer neue Kontakte und Gespräche.

    Ich freue mich schon sehr auf meinen 2. Monat !

Oktober ‘17 / Bernhard’s “zweites Mal” ...

Die vorigen Monate sind wohl in totaler Begeisterung und Euphorie “verfahren” worden - die Rückmeldungen um den Blog fortzuschreiben halten sich vornehm zurück... Nun ist es also schon wieder soweit und ich darf mit PEGASUS meinen 2. Monat verbringen - immerhin schon 54.826,9km auf der Uhr - und das nach genau einem Jahr !

Die Übergabe geschah diesmal über eine “Zwischenstation”, da ich den Übergabetag im Urlaub war - also habe ich PEGASUS auf dem Rückweg “aufgenommen”. Im Oktober stand als “Extra” ein Tagesbesuch bei einem Kunden in der Nähe von München auf dem Programm. Also meinen Kollegen morgens eingesammelt, kurz am SuC Geiselwind etwas Nachgeladen, gerade recht für einen “Morgen-Espresso” und weiter gehts. Um gestärkt beim Kunden aufzuschlagen eine längere Mittagspause am SuC Schweitenkirchen und dann um 14h zum Kundentermin. Nach erfolgreicher Abschlußpräsentation unseres Angebotes wieder SuC Schweitenkirchen - alles wird richtig vollgeladen ( Kaffee & Kuchen --> PEGASUS 95% ) und es geht - mit Stau-Umfahrung Erlangen - zügig wieder ohne Stopp nach Hause. Auf dem Rückweg 305km gefahren, und mit 22% Rest im Akku angekommen. Der Kollege ist nun auch TESLA Fan und Fanatiker :=).

Nach 2.544,7km wurde PEGASUS dann von Eberhard bei mir abgeholt - auf das “dritte Mal” muss ich nun leider etwas länger warten.... :=(

Dezember ‘17 / Ulrich die Zweite ...

Im Dezember 2017 war Ulrich wieder dran - und wie gehabt - es geht auf Tour:

    Ich hatte im Dezember 2017 wieder X-time, und ich habe es genauso genossen wie im Vorjahr. Es sind ja auch alle Mängel beseitigt, sodass ich mich voll aufs Fahren konzentrieren konnte. Einfach toll ist neben dem lautlosen dahinschweben ohne Abgase in einem so großen Schiff das schnelle Laden, die Reichweite (ich habe sie manchmal ausgereizt) und das teilautonome Fahren (vgl. Foto Oresundbrücke). Und auffallen tut man immer, besonders wenn man die Türen aufmacht. Bei der Show mit dem "ModelXmas" auf dem Parkplatz in Eisenbach fragte tatsächlich einer, ob man damit auch fahren kann.
     
    Ich war wieder in Norwegen, wo die Familie unseres Sohnes lebt, und Pegasus hat jetzt einen Autopass, der kostenloses fahren auf den Mautstrassen erlaubt. Im hin haben wir Freunde in Norddeutschland besucht und u.a. in Wittenburg neben der indoor-Skipiste geladen. Mit der Fähre Kiel-Oslo Color Line entspannt in Südnorwegen angekommen. Am ersten 20er Supercharger nördlich von Oslo in Nebbenes geladen, auch in Dombas, dem ersten Supercharger in Europa eröffnet am 30. August 2013.
     
    Im zurück geladen am 20er Supercharger in Berkak (16 fertig), der 2 Tage vorher eröffnet wurde, man beachte laden mit Anhänger! Am neuen Supercharger Rygge südlich von Oslo war es leider Nacht und nass, sodass ich die 42 stalls nicht aufs Bild brachte. 34 waren fertig und wurden 2 Tage später freigeschaltet. Über die Oresundbrücke und die Storebeltbrücke zurück nach Deutschland, laden u.a. in Bispingen, auch mit indoor-Ski nebendran.
     
    Zwischen Weihnachten und Neujahr noch ein Ausflug an den Bodensee, wo ich mit meiner Zoe im November schon mal die Baustelle des neuen Superchargers in Bregenz besucht hatte. Auf einem Parkplatz der Illwerke 20 stalls, Angebot Kaffee und WC.
     
    Ich freue mich auf den nächsten Slot!
     
    Beste Grüße
    Ulrich

So hat PEGASUS in den 4 Wochen wieder 6.830km auf die Uhr bekommen - und geht mit 67,385km an den Nächsten !

Januar ‘18 / Andreas macht Bekanntschaft mit PEGASUS

Andreas kam nach Start des Projektes hinzu und scheint so richtig vom TESLA-Virus angesteckt zu sein, hier sein knapper Bericht:

    3.500 km
    10 Stationen
    15 Probefahrten

    Nach meinem ersten Fahrmonat mit Pegasus bin ich hochmotiviert, um am Projekt Drive Tesla 3.0 zu arbeiten. In zwei Wochen habe ich 3.500 km auf meiner 10 Stationen umfassenden "Roadshow" zur Familie und zu Freunden absolviert und dabei dutzende Probefahrten ermöglicht.

    Neben den tollen Erlebnissen mit dem Auto gefällt mir das bemerkenswert harmonische und hilfsbereite Miteinander in unserer Drive Tesla 2.0-Gemeinschaft. Es erinnert mich an unsere #SolidarischeLandwirtschaft "ortoloco" bei der sich ca. 400 Personen um einen gemeinsamen Gemüsegarten kümmern. Beide Bespiele zeigen die Kraft der #SharingEcomomy und welche faszinierenden Dinge dadurch möglich sind.

    Wir haben Pegasus ins Herz geschlossen und freuen uns darauf ihn im Oktober wieder als temporäres Familienmitglied bei uns zu begrüssen.

Januar ‘19 / Bernhard hat PEGASUS für 2 Monate

Am zweiten Januarwochenende ist es soweit - ich kann unser X bei Bertram abholen - es ist saukalt, nass und Schneereste liegen auf den Straßen. Unser X hat inzwischen 136.000km gelaufen, und ein paar “Gebrauchsspuren” sind sichtbar.

    Endlich wieder elektrisch unterwegs - und das alles während der “Model 3” Hype-Wochen. Ich nutze das Model X im Alltag - also tägliche Fahrten zur/von der Arbeitsstätte sowie Ausflüge und auch längere Touren zu Kundenterminen. Nachdem ich mich mit Plugsurfing und NewMotion Accounts und Chips eindeckt habe sind auch andere Ladesäulen angefahren.

    So zum Beispiel in Butzbach - aber dort regiert ein hartes Ordnungsamt, und stellt an der Ladesäule eine Information auf: “2h mit Parkscheibe für Elektrofahrzeuge” - Pegasus würde gerne 4-5h laden ( an 11kW ) und so habe ich beim dritten Versuch auch promt einen Strafzettel dran. Alles Schimpfen nützt nix - das Ordnungsamt ist nun um 10€ “reicher” - und die Ladesäule steht meistens leer..

    Der Autopilot mag keine Fahrten im Dunklen bei Regen und Kälte - die Scheibe schmiert zu und so denke ich “sieht” die Kamera nicht mehr einwandfrei - und der AP1 steigt aus. Im Trockenen ist das nach wie vor großartig und entspannt - wenn das ganze System auch “sehr vorsichtig” agiert. Ab und an wird mit einer “Quasi-Notbremsung” reagiert, wenn z.B. in einer Linkskurve auf der Spur rechts vorne ein LKW fährt...

    Das Supercharger Netzwerk wird ständig erweitert - und bei allen längeren Fahrten war immer genug frei - die maximale Belegung war am Tag des Abholens - 17 von 20 Plätzen in Leonberg belegt.

    Nach 5.500km geht PEGASUS an Carsten - der auch wieder zwei Monate mit unserem X unterwegs ist.

Sommer ‘20 / Michael macht Model X Erfahrungen

Wir zitieren Michael, der das Model X einen Monat im “Regelbetrieb” gefahren ist:

    Andreas hat mir den Pegasus für einige Wochen überlassen und ich möchte meine Erfahrungen im täglichen Einsatz gerne mit euch teilen.

    Das Auto fährt klasse, man hat vorne sehr viel Platz und in Kombination mit der großen Windschutzscheibe ergibt sich ein großartiges Raumgefühl. Die Flügeltüren sind eine Show, die elektronischen Spielereien machen Spaß und die Beschleunigung, sowie der Fahrkomfort sind super, gerade auf längeren Autobahnstrecken. Ungewohnt war zu Anfang die Größe und der Wendekreis des Model X, gerade in deutschen Städten und Dörfern muss man hin-und-wieder eine Strategie entwickeln bevor man in einem engen & vollgeparkten Wohngebiet ein Wendemanöver wagt. Auch die Einfahrt in ein Parkhaus erfordert etwas Konzentration. Im Parkhaus selbst ist es gut, wenn man 2 freie & nebeneinanderliegende Parkplätze findet.

    Der legendäre Autopilot… ist gut, jedoch bei weitem nicht die Innovation, wie es von Elon Musk, verkauft wird. Im Grunde ist es ein Spurhalteassistent der auch, die Spur wechseln kann. Er greift, im Vergleich zu einem Golf 7, sehr selbstbewusst in das Fahrgeschehen ein und scheut sich nicht vor starken Schlenkern. Beim Spurwechsel lässt das Selbstbewusstsein des AP dann stark nach, dieser gestaltet sich eher zögerlich, was auf vielbefahrenen deutschen Autobahnen meist dazu führt, dass man dieses Feature manuell übersteuert. Hat man sich an den AP gewöhnt, kennt die Grenzen & Fähigkeiten und hat Vertrauen gefasst, ist der Autopilot dennoch eine gute Unterstützung für den Fahrer.

    Der Verbrauch & die Reichweite;

    Bei meiner Fahrweise (meist 130km/h auf der Autobahn ab und zu Landstrasse und dem einen oder anderen Zwischenspurt) braucht das Model X 22-23kWh auf 100km. Das macht ca. 6,50€ -7€, wenn man den Strom an der eigenen Steckdose zapft. ACHTUNG; diese Werte sind für den Sommer gültig, im Winter bei Kälte steigt der Verbrauch. Die Reichweite ist mit 489km angegeben (ref. Wikipedia 90D). Da der Pegasus jedoch schon einige Kilometer hinter sich hat und die Batterie etwas degradiert ist, sind etwas mehr als 300km realistisch (bei Autobahntempo eher weniger) Auch sollte man beachten, dass man selten die vollen 100% des Akkus ausfährt. Auf Langstrecke (Autobahn) kann man auf das sehr gut ausgebaute Supercharger Netz zurückgreifen, alle 100km-200km findet man eben solche.

    Das Laden am Super Charger ist genial

    - hinfahren
    - Knopf drücken
    - einstecken
    - fertig

    Kein Gefriemel mit irgendwelchen Scheck-Karten, dysfunktionalen Apps und Pins. Keine Diskussion mit Hotlines usw. Es funktioniert einfach.

    Andere Ladepunkte habe ich nicht ausprobiert, da entweder nicht notwendig oder nicht praktikabel. Wenn man sich jedoch die Bedingungen der freien Anbieter genauer betrachtet ist dies oft auch wenig attraktiv.
    - Einige verlangen bis zu 0,7€ pro kWh, was in meinem Fall dann 15€ pro 100km kosten würde.
    - Andere haben Zeittarife und liefern gleichzeitig wenig Ladeleistung.
    - Wieder andere Anbieter setzen eine Mitgliedschaft mir monatlicher Grundgebühr voraus.
    Hinzu kommt die Notwendigkeit von Karten, Apps und Hotlines.

    Der Ladevorgang am Tesla Supercharger selbst dauert bei mir meist um die 50 Minuten, da ich, um meine tägliche Strecke zu schaffen, etwas über 90% lade (je voller der Akku, desto langsamer wird geladen um Schäden zu vermeiden).

    Die eingebaute Navigation mit Google Maps hilft bei der Planung von längeren Strecken & schlägt Ladestops vor. Schade ist, mit der Navigation kann man keine Multistop Trips planen. In diesem Fall muss man manuell die Ladepunkte entlang der Route heraussuchen und abschätzen wie weit man kommt.

    Meine Erfahrungen im täglichen Einsatz des X

    Zuerst, das Nutzerprofil:
    Ich wohne in Nürnberg & pendle jeden Tag über die A9 nach Ingolstadt.
    Das sind einfach 100km oder 200km tägliche Fahrleistung. Es gibt auf ca. halber Strecke einen Supercharger. In der heimischen Garage laden funktioniert bei mir leider nicht. Die nächste 11kw Ladesäule
    (Stadtwerke) ist 1,5km von meinem Haus entfernt, bei der Arbeit habe ich ebenso keine Lademöglichkeit.

    Der erste Alltag:

    Ich fahre morgens bei mir zu Hause los, der Akku zeigt 60%; Zum Arbeitsplatz (100km) würde das sicher reichen, jedoch muss ich danach nochmals 60km bis zum Supercharger zurück kommen, reicht das???
    Also fahre ich dann doch erstmal zum Supercharger in Hilpoltstein und lade für  20 Minuten den Akku. Mit 80% geht es mit gemütlichen 130km/h gen Arbeit (mit dem Verbrenner fahre ich auf der Strecke idR.
    160-180km/h). Am Abend geht es wieder zurück. Auf dem Heimweg nochmal ein Ladestop in Hilpoltstein um den Akku auf etwas über 90% zu laden, damit ich am nächsten Tag ohne Unterbrechung den Weg zur Arbeit und zurück komplett schaffe.
    An den restlichen Tagen reichte dann auch jeweils ein 50 Minuten Ladestopp für das Pendeln aus, vorausgesetzt ich habe keine zusätzlichen Fahrten unternommen.
    Unterm Strich; mit dem Verbrenner verbringe ich täglich ca. 1:50h auf der Strasse; mit dem Tesla dauert die Fahrt ca. 2h plus 50Minuten laden =2:50h.
    An meinem Wohnort laden fällt leider aus, da ich keinen Strom in der Garage habe und der nächste Ladepunkt 1,5km entfernt liegt und ich nach abgeschlossenem Ladevorgang (3h-7h, je nach Menge) das Auto dort abholen müsste um Strafgebühren zu vermeiden. Hat man die Möglichkeit in der heimischen Garage zu laden, spart man sich viel Zeit und gewinnt einiges an Komfort.
    Ach ja, die Garage sollte natürlich groß genug sein damit dieses Schiff hineinpasst.

    Längere Strecken & Urlaub

    Wir fuhren jeweils für ein paar Tage von Nürnberg nach Dresden (ca. 300km) & von Nürnberg nach Kössen (ebenfalls ca. 300km). An beiden Orten machten wir Tagesausflüge in der Umgebung und fuhren zwischen 20km & 150km pro Tag. Jetzt wird es spannend; wo können wir am Zielort laden?

    Wo ein Wille ist, da gibt es oft auch einen Weg (oder eine Steckdose) in Dresden durften wir, mit der Erlaubnis des Hotelpersonales, eine Müllpresse ausstecken und konnten so an 11kw Drehstrom aufladen. In der Pension in Kössen hat der Vermieter Drehstrom aus seiner Werkstatt zur Verfügung gestellt. Wichtig war beide Male, dass wir ein mobiles Ladegerät dabei hatten.

    FAZIT

    Das Model X ist für Europa ein ziemlich blödsinniges Auto, es ist viel zu sperrig und passt oft nicht in die Parklücke, hat einen Wendekreis wie ein LKW, ist super unübersichtlich (wobei die Rückfahrkamera hilft) und ökologisch ist ein 2,5t Auto mit 525PS auch nicht. Mit den gebotenen 525PS kann man auf längeren Autobahnstrecken nicht viel anfangen, weil schnelles Fahren die Reichweite, wie Kokosnuss Fett in der Sonne, dahinschmelzen lässt und zusätzlich wird man alle 200-300km an der Lade Säule ausgebremst.
    Nein sinnvoll ist das Model X nicht.

    DENNOCH ist es eines der coolsten Autos auf dem Markt. Die Beschleunigung macht richtig Laune, man wird regelrecht in den Sitz gepresst und bekommt zwangsläufig ein Grinsen im Gesicht. Die Flügeltüren sind eine Show, alle Türen öffnen und schließen sich auf Knopfdruck von selbst (auch sehr cool). Das RIESEN Display vorne ist genauso unnötig aber auch hier gilt, haben ist besser als wollen :-D.

    Dazu kommen zahlreiche Eastereggs und Spielereien; Der Santa Mode; des Furzkissen und alte Atari Spiele, welche mit dem Lenkrad gespielt werden können.

    Die Reichweite von >300km wird für die meisten Nutzer vollkommen ausreichen und wenn im eigenen Haushalt eine Lademöglichkeit besteht, dann müssen keine täglichen & zeitfressenden Ladestopps eingelegt werden.
    Alles in allem  ist ein Model X ziemlich blödsinnig, aber extrem cool.

     

DANKE an Michael - ür einen schönen Bericht und auch ein paar Bilder :)

 

September ‘20 / mein letztes Mal mit Pegasus ...

    Nun ist es also soweit, ich rolle mit dem ICE nach Stuttgart und treffe Andreas und Sascha um das Model X ein letztes Mal zu fahren. Wir fachsimpeln etwas bei der Übergabe und ich rolle bei herrlichem Sonnenschein zuerst zu Kaffee & Kuchen bei meinen Eltern ein - dann gemütlich über die Autobahn (und Stau-Umfahrung auf der A5) nach Bad Homburg - und am nächsten Morgen “auf die Arbeit” in Butzbach - und das alles ohne Laden ... Sehr cool. Unser Unternehmen hat vor kurzem vier (4 !) Ladesäulen angeschafft, und so kann unser X gemüsslich an 11kW nuckeln und ist abends propevoll.

    Das Model X hat nun 206.000km bei der Übernahme - und außer ein paar “Gebrauchs-spuren” fährt es sich nach wie vor toll - ein Ausflug mit Freunden in’s Rheingau macht Spass ! Ende September unternehme ich eine “kann man denn so ganz elektrisch auch Langstrecke-fahren”-.Versuchsfahrt mit einem Freund - wir düsen morgens in Frankfurt los - mal eben Mittagessen in Leipzig und den Sohn treffen :) Was macht man nicht alles, wenn der “Sprit” nichts kostet und man sich mit Spotify berieseln lassen kann.

    to be continued ...